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Version: 0.4.1
Stand: 17.04.2015

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Einleitung

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VDRAdmin dient der Bedienung des VDR von diversen Rechnern innerhalb eines lokalen Netzwerks aus. Viele Funktionen lassen sich damit komfortabel per Browsersteuerung erledigen. Sogar eine elektronische Programmzeitschrift auf der Basis der gespeicherten EPG-Daten mit einer Suchfunktion ist integriert. Die gebotene Weboberfläche ist sehr ansprechend gestaltet und selbsterklärend. Ebenfalls enthalten ist eine virtuelle Fernbedienung. Zusammen mit dem Streamdev-Plugin lässt sich auch die Übertragung von Live-Bildern aus VDRAdmin heraus auf andere Rechner im Netzwerk realisieren.


Voraussetzungen

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Bei der hier beschriebenen einfachen Installation sind keine besonderen Voraussetzungen im Vorfeld zu erfüllen. Soweit für das Perl-Programmpaket VDRAdmin weitere Perl-Module erforderlich sind, wird dies bei der Installation abgefragt und deren ggf. erforderliche Nachinstallation gleich mitangenboten. VDRAdmin wird hier als Server auf dem VDR-Rechner installiert und kann dann von beliebigen Browsern plattformübergreifend von allen Rechnern im lokalen Netz auf Port 8001 erreicht werden. Die Übermittlung der Befehle an die VDR-Software erfolgt über den offiziellen SVDRP-Port 6419; das Simple Video Disk Recorder Protocol dient der Bedienung und Steuerung eines VDR über das Netzwerk.


Installation

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Das Programmpaket erhält man von http://andreas.vdr-developer.org/vdradmin-am/download.html und es wird folgendermaßen installiert:

 
tar xjf vdradmin-am-3.6.10.tar.bz2
 
cd vdradmin-am-3.6.10
 
./make.sh check

Hier wird zunächst überprüft, ob alle benötigten Perl-Module auf dem Rechner istalliert sind. Falls Pakete fehlen sollten, kann man diese entweder von der Distribution aus nachinstallieren oder dies gleich aus dem Skript heraus erledigen lassen. Optionale Pakete werden im einfachsten Fall gar nicht gebraucht und müssen daher auch nicht zwingend nachinstalliert werden.


Danach kann man sich an die Installation ins System machen und zuvor die später notwendigen Verzeichnisse erstellen sowie das Verzeichnis einer eventuellen vorherigen Installation zu löschen.


killall vdradmind
 
mkdir /etc/vdradmin /var/cache/vdradmin /var/log/vdradmin

rm -rf /usr/share/vdradmin
 
./make.sh install


Bei der nun folgenden einmaligen Konfiguration kann man es normalerweise bei den Voreinstellungen belassen. Benutzername und Passwort kann man natürlich frei wählen.
Hostname des VDR: localhost                
SVDRP-Port des VDR: 6419                           
Zulässiger Adressbereich für Anfragen an VDRAdmin: 0.0.0.0 
VDRAdmin-Port: 8001                                           
Benutzername: linvdr                                                                  
Passwort: linvdr                                                                        
Aufnahmeverzeichnis des VDR: /video                                                  
Konfigurationsdateien des VDR: /var/lib/vdr  


Jetzt kann VDRAdmin schon einmal testweise von Hand gestartet werden:


/usr/bin/vdradmind -p /run/vdradmind.pid

Damit dies später bei jedem Hochfahren des Rechners automatisch erledigt wird, muss noch eine kleine Datei namens /etc/systemd/system/vdradmind.service angelegt werden


[Unit]
Description=VDR-Websteuerung
After=vdr.service

[Service]
PIDFile=/run/vdradmind.pid
ExecStart=/usr/bin/vdradmind -p /run/vdradmind.pid

[Install]
WantedBy=multi-user.target

und noch einmalig

systemctl enable vdradmind

aufgerufen werden


Auf dem VDR-Rechner selbst kann VDRAdmin dann durch Eingabe von http://localhost:8001 in einem Browser aufgerufen werden. Von anderen Rechnern im Netzwerk geht es beispielsweise mit http://10.0.1.4:8001 im Falle, dass dem VDR im lokalen Netzwerk die feste IP-Adresse 10.0.1.4 zugewiesen wurde.



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