© 2004 - 2017 Hubertus Sandmann


Version: 0.6.3
Stand: 03.04.2016

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Einleitung

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Das Burn-Plugin für den VDR dient dazu, VDR-Aufnahmen zu Video-DVDs zu konvertieren und auf DVD-Rohlinge zu brennen. Die dazu erforderlichen Bedienungsschritte lassen sich komplett aus dem OSD-Menü des VDR heraus per Fernbedienung erledigen. Es können eine oder mehrere Aufnahmen auf einen Rohling gebrannt werden. Diese werden dabei erforderlichenfalls auf das passende Maß verkleinert. Es können hiermit die Videodateien der aktuellen VDR-Software im TS-Format korrekt verarbeitet werden. Es soll an dieser Stelle aber nicht verschwiegen werden, dass hiermit nur SD-Aufnahmen auf DVDs gebrannt werden können - jedoch keine HD-Aufnahmen!


Voraussetzungen

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Um in den Genuss einer weitgehend automatisierten Erstellung von DVDs zu kommen, muss zuvor noch weitere Software installiert werden. Basierend auf einer aktuellen openSUSE-Leap-42.1 installiert man zum Übersetzen noch eine Reihe von Paketen einschließlich weiterer Abhängigkeiten mittels zypper nach.


zypper install gd-devel libcdio-devel imlib2-devel boost-devel java-1_8_0-openjdk-devel cvs dvd+rw-tools


Da bei einer openSUSE-Distribution aus lizenzrechtlichen Gründen leider nicht alle benötigten Funktionen enthalten sind, müssen diese unbedingt aus Quellen wie dem PackMan-Repository auf http://packman.links2linux.de nachinstalliert werden. Aufgrund der vielfältigen Abhängigkeiten, bindet man es der Einfachheit halber zuvor als zusätzliche Installationsquelle mittels YaST unter dem Menüpunkt Software-Repositories durch Aktivieren des entsprechenden Punktes unter den Community-/Gemeinschafts-Repositories oder aber direkt per Kommandozeile ein.


zypper addrepo http://packman.inode.at/suse/openSUSE_Leap_42.1/ Packman-Repository

zypper refresh

zypper install libmjpegutils-devel transcode lxdvdrip dvdauthor ProjectX

zypper install mjpegtools

Dabei muss die neueste Version der mjpegtools aus dem PackMan-Repository installiert werden.


Ebenfalls installiert man noch das Tool M2VRequantiser von https://code.launchpad.net/m2vrequantiser.


tar xfz M2VRequantiser-v1.1.tar.gz

cd M2VRequantiser-v1.1

make

make install



Installation

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Letztendlich muss noch das Burn-Plugin selbst von https://projects.vdr-developer.org/projects/plg-burn/files installiert werden:


cd /usr/local/src

tar xfz vdr-burn-0.3.0.tgz -C VDR/PLUGINS/src

cd VDR/PLUGINS/src

ln -nfs burn-0.3.0 burn

cd /usr/local/src/VDR

make install-plugins

Hierbei werden die Bestandteile des Plugins auf die für VDR-Plugins übliche Weise installiert. Weiterhin werden noch einige für dieses spezielle Plugin benötigte ausführbare Skripte und Vorlagedateien in die entsprechenden Verzeichnisse kopiert.


Im Anschluss daran werden noch die für die Konvertierung benötigten Verzeichnisse angelegt. Diese werden für temporäre Dateien benötigt. Daher muss auf der enstprechenden Partition zwischenzeitlich mindestens der dreifache Speicherplatz der fertigen Video-DVD zur Verfügung stehen.


mkdir -p /export/tmp /export/data /export/public


Danach muss in der Datei /etc/vdr/conf.d/vdr.conf noch der entsprechende Aufruf für die Aktivierung des Burn-Plugins ergänzt werden.


[vdr]
-w 60
-g /tmp 
-s /usr/local/bin/vdrpoweroff.sh

[dvbhddevice]

[remote]
-i /dev/input/ir

[burn]
-t /export/tmp -d /export/data -i /export/public



Fehlersuche

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Zumindest in der Anfangsphase der Einrichtung des Burn-Plugins sollte man bei der Fehlersuche die Ausgabe in der jeweiligen Logdatei in einem separaten Terminalfenster mitlesen:


tail -f /export/data/*/dvd.log



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